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Als Derbysieger abgestiegen...

Am Ende fehlte ein Korb….

Der LTV ist abgestiegen – im letzten Spiel der Saison reicht ein 92:75 (HZ: ) Erfolg gegen den bereits zuvor als Aufsteiger feststehenden Aufsteiger Fast Break Leverkusen nicht zum Klassenerhalt.

Die Rahmenbedingungen waren vor dem Spiel klar – der LTV musste gewinnen und parallel auf eine Niederlage Uerdingens – oder Barmens und Euskirchens – hoffen. Am Ende warteten rund 100 der 300 Zuschauer noch auf das Ergebnis aus Euskirchen – das letzte ausstehende Ergebnis der Saison – und zogen traurig nach Hause, da der Sieg der Erftbaskets den Abstieg des LTV besiegelte.

Zum Spiel:

Der LTV spielte 40 Minuten überragend. Angeführt vom bärenstarken Jonas Schröder, der nebenbei mit 7 Dreiern seinen persönlichen Karrierebestwert erzielen konnte, erspielte sich der LTV mit einem 14-0 Lauf zum Ende des ersten Viertels eine 9-Punkte Führung, spätestens beim Stand von 76:49 in der 29. Minute war das Derby entschieden.

„Wir wollten Fast Break über eine aggressive Verteidigung die Lust am lockeren Saisonausklang nehmen und das ist uns gut gelungen. Natürlich weiß ich, dass Chaby (Trainer Fast Break) seinen Leuten verteilt Spielzeit gegeben hat – ich hätte es genauso gemacht – aber wir haben auch gegen die vermeintliche „erste Fünf“ gut ausgesehen und das Spiel in der Höhe verdient gewonnen. Leider hat es am Ende nicht gereicht, uns fehlte ein Korb im direkten Vergleich mit dem Barmer TV, so ist der Sport leider. In 5 Jahren Regionalliga waren wir noch nie so stark – und müssen nun zurück in die Oberliga, das ist schon Wahnsinn“ so Björn Jakob.

Wahnsinn trifft es in der Tat ganz gut – 300 Zuschauer sorgten von der ersten Minute an für eine tolle Derby-Atmosphäre. Hatten zu Beginn noch die Fast Break Anhänger die Oberhand, setzen sich nach und nach die Fans der Gastgeber durch und bereiteten der Mannschaft und den aufhörenden Matthias Schröder, Christopher Kunigkeit und Dennis Kummerow einen verdienten Abschied.

„Die Jungs haben sich dieses Spiel wirklich verdient. Am Rand stehen und schimpfen kann jeder. Sich Woche für Woche zu motivieren, jede Woche ein Endspiel zu haben, unglücklich zu verlieren und trotzdem wieder aufzustehen und dann am Ende noch solch eine Leistung abzuliefern können nur wenige – diese Mannschaft hat den Abstieg nun wirklich nicht verdient und kann stolz auf sich sein. Wenn ich zum Beispiel Sören Bich nehme, der immer wieder kritisiert wurde. Er knickt in der ersten Minute um und denkt nicht einmal daran, dass er nicht mehr spielt, sondern versucht es bis zur letzten Minute des Spiels. Er hat eine tolle Entwicklung zum Mannschaftsspieler hinter sich, die leider vielen verborgen geblieben ist, und ich hoffe, dass er mit uns den Wiederaufstieg angeht. Oder unsere „Karriere-Beender“ – immer im Training, immer positiv dabei und so unglaublich wichtig, wir werden sie vermissen und später würdig verabschieden“ so Björn Jakob.

Am Ende fehlte ein Korb im direkten Vergleich mit dem Barmer TV….

Punkte LTV: E. Behrmann 4, M. Schröder, K. Behrmann 14, S. Bich 6, J. Schröder 29, Wiesemann 11, Hermann, Kunigkeit 2, Löhr 2, Kummerow 14, Pokar, Braun 8

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